Prinzessinnendramen

Mit: Dorothèe Neff, Gaia Vogel

Inszenierung: Julia Prechsl
Bühne und Kostüme: Birgit Leitzinger
Musik + Sounddesign: Fiete Wachholtz
Dramaturgie: Jascha Fendel

- der Tod und das Mädchen I-III -
von Elfriede Jelinek

Premiere: 25.01.2019

Theater: Deutsches Theater Göttingen - DT 2

Link zur Stückseite beim DT

Pressestimmen:

Es bleibt nicht nur der Apfel im Halse stecken
Das eingespielte Trio von Regie (Julia Prechel), Bühne und Kostüme (Birgit Leitzinger) sowie Musik (Fiete Wachholtz) legt viel Kreativität an den Tag, um die Inhalte der Textflächen bildhaft und akustisch in Szene zu setzen.

Ingrid Rosine Floerke, Scharfer Blick/Kritikerclub 28.1.2019

Feminismus auf dem Abort
Die Stärke der Inszenierung besteht weniger im sprachgewaltigen Text Jelineks, als in der Alltäglichkeit der Situation, die insbesondere durch die kurzen Vorspiele vermittelt wird. Durch ganz einfache Mittel wird dem Publikum die Selbstverständlichkeit aufgezeigt, mit der wir diesen Situationen im Alltag begegnen, womit wir die ungerechten Machtverhältnisse durch unsere täglichen Handlungen stützen. Prechsl versucht nicht die komplexen Debatten des feministischen Diskurses aufzugreifen, sondern stellt die Alltäglichkeit des Diskurses in den Vordergrund. Es ist eine klare und deutliche Inszenierung mit einem ganz starken Schluss – und so wenig, wie die Aufführung mit dem ersten Auftritt begonnen hat, endet sie mit dem Applaus. Was bleibt, ist der erneute Gang über die Bühne, bei dem das wartende Publikum von perfekt ausgerichteten Spiegeln mit sich selbst konfrontiert wird.«

Dennis Klofta, litlog 31.1.2019

© Copyright bei allen Fotos: Thomas Müller